BERECHNUNG VON LEITUNGSÜBERTRAGERN MIT RINGKERNEN

GESCHICHTE UND SYSTEMATIK DER LEITUNGSÜBERTRAGER

Werteingaben mit Punkt statt Komma,
auch in technischer Notation zulässig (z.B. 2.3e-4 = 0.00023)
BETRIEBSPARAMETER:
 Frequenz = MHz  Lastwiderstand = Ω  Generatorleistung = W
KERNPARAMETER:
 Toroid Aussen ø =  Innen ø =  Höhe =  mm  inch
 Anzahl gestapelter Toroide =  1 Stapel  2 Stapel (Doppellochkern)
 Anfangspermeabilität μi = μi' =    rel. Verlustfaktor tan(δ)/μi =    μi'' =
 Curie-Temperatur = °C  Sättigungsflussdichte = Gauss
KONFIGURATION:
 Windungszahl =
GUANELLA 1 : N² >>>
 N (Anzahl Gleichtaktdrosseln) =
Falls N>1 ist linkes Tor niederohmig / rechtes Tor hochohmig
 Erdung linkes Tor  unten  mittig  oben / Erdung rechtes Tor  unten  mittig  oben
 Generator speist linkes  rechtes Tor
RUTHROFF 1 : 4 "UnUn" oder "BalUn" >>>
 Generator speistniederohmiges  hochohmiges Tor
KONFIGURATIONEN


A C H T U N G

Die magnetischen Eigenschaften von AMIDON Ferritkernen haben sich in der jüngeren Vergangenheit teilweise spürbar verändert. Der Grund dafür ist, dass AMIDON selbst keine Ferrite herstellt, sondern die Rohkerne von diversen Produzenten bezieht. Bis etwa 2020 stammten die meisten Kerne von FAIR-RITE, seitdem vermehrt auch von NATIONAL MAGNETICS.

So war z. B. das bei Funkamateuren sehr beliebte AMIDON Material 43 ursprünglich FAIR-RITE Material 43, wurde aber inzwischen durch NATIONAL MAGNETICS Material H ersetzt. Und obwohl die Permeabilität beider Materialien nominell mit mit μ = 850 angegeben wird, weichen die Datenblatt-Kurven für ihren Frequenzgang beträchtlich voneinander ab. So hat z. B. @ 3 MHz eine auf das neue Material gewickelte Spule nur noch die halbe Induktivität einer identischen Spule auf dem alten Material und unterhalb dieser Frequenz auch einen wesentlich höheren Verlustfaktor.